Konventionelles, Unkonventionelles, Blitzfotografie, Tipps & Tricks zur Fotografie
Kategorie: Selber Bauen
In dieser Kategorie soll es um das Modifizierungen und Basteln an Kameras gehen und um alles, was themenrelevant ungefähr in diesem Bereich einzuordnen ist.
Im Handel gibt es Bausätze für einfache analoge Kameras. Ich habe für diesen Artikel eine solche selber zusammen gebastelt (was gar nicht so einfach war) und zeige natürlich auch einige Fotos, die ich mit dieser Eigenbau-Kamera gemacht habe. Zuvor hatte ich noch einige Modifikationen vorgenommen.
Bilderrahmen sind von recht fragilem Charakter. Möchte man sie z. B. verschicken, so muss man sich etwas einfallen lassen, wie man sie sicher transportieren kann. Hier demonstriere ich meine Methode zum sicheren Verpacken meiner Bilder.
Heute möchte ich demonstrieren, mit welchen simplen Linsen man eigentlich recht interessante Fotos machen kann. Ich habe mir einfach ein kleines Objektiv selber gebaut.
Diese Woche habe ich wieder gebastelt und eine echte, uralte Großformatkamera wieder aufgemöbelt. Vielleicht stellt sich der eine oder die andere die Frage, ob man mit so einem Ungetüm überhaupt richtig mit Planfilm arbeiten kann - man kann, sofern man die richtigen Kassetten bzw. Planfilmeinlagen besitzt oder die ganze Geschichte eben etwas umbaut.
Darüber, dass man eine Einwegkamera nach dem Fotografieren nicht gleich entsorgen sollte, hatte ich ja bereits geschrieben. Das Prinzip der simplen Linse schlechter Abbildungsqualität bei völlig geöffneter (aufgebohrter) Blende habe ich nun noch etwas erweitert, indem ich eine typische Point-und-Shoot-Kamera aus den 90ern modifizierte.
Hier gibt es einen äußerst einfachen Belichtungszeitenrechner für Papier bzw. Karton zum Download und ausdrucken. Man erhält damit auf einfachste Art die einigermaßen richtige Kombination Blende / Belichtungszeit an simplen Kameras ohne Elektronik je nach Lichtverhältnis.
Diese Überschrift klingt ja regelrecht brutal und tatsächlich wird dieser kleine Artikel wahrlich nichts für photophile Gemüter sein. Doch möchte ich in diesem Beitrag einmal darauf eingehen, wie man einer einfachen, billigen Kamera einen waschechten "Lomo Effekt" mit allen Raffinessen verpassen- oder einen solchen Fotoapparat noch etwas weiter in Richtung schlechte Bilder modifizieren und umbauen kann - und sei es nur um einer gewissen Kunst willen.
Eigentlich lassen sich Ränder bei Fotografien entweder nur durch Selbstvergrößern realisieren, oder eben durch Bildbearbeitung am Computer erzeugen. Es gibt aber auch eine andere, wenn auch recht gewagte, Möglichkeit, einen schwarzen, ungleichmäßigen Rand um ein Foto auf Film zu zaubern.
Fotografieren mit der Holga macht Spaß: Diese seltsame "Lomo-Kamera" liefert Bilder fernab der digitalen Präzision und Detailgenauigkeit. Da Film in der Regel zumindest Überbelichtungen noch relativ gut über mehrere Blenden hinaus ausgleichen kann, lässt sie sich als "Spaßkamera" durchaus gebrauchen. Möchte man mit ihr aber bewusst künstlerisch arbeiten, bzw. soll jedes Bild den Lichtverhältnissen & Vorstellungen entsprechend sitzen, wird man schnell an Grenzen stoßen. Zwar gibt es einige gute Modifikationen, besser ist es, man setzt hier ganz woanders an.
Sich eine einfache Lochkamera zu bauen, sollte durchaus einmal ausprobiert werden. Ein Eigenbau wird in der Regel keine "schlechteren" Bildergebnisse liefern, als ein teurer Apparat aus Ebenholz. Das Problem bei einer selbst gebauten Lochkamera besteht nicht etwa darin, ein vernünftiges Loch anzufertigen, sondern liegt dem zu Grunde, dass bei einem Selbstbau ein korrekter Filmtransport schwierig zu realisieren ist.
Eine Lochkamera zu bauen, ist recht leicht. Um aber die jeweils richtigen Belichtungszeiten zu ermitteln, muss man wissen, welche Blende bzw. Lichtstärke die Lochkamera eigentlich besitzt. Hierzu ist es erforderlich, den Lochdurchmesser zu messen, was mit einem handelsüblichen Scanner für den Computer relativ einfach ist.