Konventionelles, Unkonventionelles, Tipps und Tricks zur Fotografie

Günstiger Monitor für die Bildbearbeitung: BenQ BL2410PT & BL2420PT

Klar, es gibt richtige Profi-Geräte als externen Monitor für die Bildbearbeitung (z. B. von Eizo). Der Haken an solchen Monitoren ist natürlich der Preis. Ich habe etwas gesucht und bin nun mit dem BenQ BL 2420 und zuvor dem BL2410PT zu einem Preis von ca. 230€ sehr zufrieden.

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zwei BenQ-Monitore nebeneinanderMeine beiden BenQ-Monitore im Einsatz. Mit ihnen meistere ich alle Bildbearbeitungsaufgaben. Es reicht also auch ein solcher günstiger Monitor für Grafikarbeiten. Es muss nicht zwingend ein teures Gerät sein.

Ich habe früher nie richtige Bildbearbeitung am PC betrieben. Dies lag allerdings daran, dass ich eine solche analog in der eigenen Dunkelkammer beherrschte. Dieses Wissen kommt mir übrigens auch bei der digitalen Bildbearbeitung sehr zugute. Jedenfalls bin ich vor einiger Zeit nahezu komplett auf die Farbfotografie „umgeschwenkt“ bzw. auf ein Bearbeiten der Fotos mit dem Computer.
Schnell musste ich jedoch feststellen, dass der eingebaute Laptop-Monitor keinesfalls hierfür geeignet ist: Zum einen ist er viel zu klein, um mehrere Grafiken nebeneinander genügend groß anzeigen zu können. Zum anderen ist das Farbmanagement bzw. die Farbwiedergabe meines Laptop-Monitors viel zu dürftig. Klar, er wurde für die Bildbearbeitung auch gar nicht gebaut.
Also sah ich mich nach – für mich als Student – finanzierbaren Monitoren für die Bildbearbeitung um und bin dann auf den BenQ BL2410 (und später auf den BL2420) gestoßen. Für günstige 230€ stand er dann auch kurze Zeit später auf meinem Schreibtisch. Ich muss schon sagen: Für jemanden, der vorher lediglich mit dem kleinen und farbschwachen Laptopmonitor Bildbearbeitung betrieben hat, ist ein solcher Monitor eine echte Offenbarung!

100% sRGB Abdeckung

mit Spyder kalibrierenDiese Werte kann man mit solch einem „Spyder“ Kolorimeter messen bzw. genau einstellen.

Das Profilierungsprogramm „basICColor“ gibt grünes Licht: Beide Monitore decken den gesamten sRGB-Farbraum ab. Dies hat mir bei sämtlichen Ausdrucken immer gereicht. Man muss nicht zwingend einen „echten“ Grafikmonitor für teures Geld für die Bildbearbeitung kaufen. So ein günstiges Modell schafft es heutzutage auch. Ich spreche ja aus Erfahrung und meine Drucke (aus der Druckerei) geben mir recht.

Mein neuer: Der BenQ BL2420 PT

Jetzt habe ich mir den Nachfolger, den BenQ BL2420PT gekauft, da ich noch einen zweiten Grafikmonitor brauchte. Der 2420 kostet mittlerweile so um die 200 €, was ein sehr guter Preis ist, da auch er eine 100%ige sRGB-Farbraum-Abdeckung gewährleistet. Übersetzt bedeutet dies: Man sieht auf dem Monitor alle Farben und Helligkeitsabstufungen genau so, wie sie später auch beim Druck erscheinen. Ich habe schon sehr viele Bilder drucken lassen (mit vorheriger Bildbearbeitung mit den BenQ-Monitoren) und wurde von den Ergebnissen nicht enttäuscht. Die Voraussetzung ist natürlich, dass man den Bildschirm zunächst profiliert. Denn ab Werk ist er zu hell und zu bunt eingestellt.

ein gedrucktes Foto

Solch ein riesiger Druck hatte mich ca. 50 € gekostet. Hier ist es sehr wichtig, dass der Monitor die Farben und Helligkeitswerte anzeigt, damit man bei der Bildbearbeitung nicht etwas fälschlicherweise dagegen steuert. Man würde sonst fehlerhafte Daten an die Druckerei abgeben und erhielte entsprechend falsche Drucke zurück.

zwei meiner Grafikmonitore

Hier sehen Sie meine beiden Grafikmonitore von BenQ. Links ist der ältere BL2410 installiert. Rechts daneben habe ich den neueren BL2420. Zur Montage nutze ich klassische Vesa-Wandhalterungen. Denn ich mag es nicht, wenn Monitore (bzw. deren Standfüße) meinen Schreibtisch versperren.

Anschlüsse und Unterschiede zum BL2410

bl2410 und bl2420 die Unterschiede

Hier sehen Sie einmal beide Monitore übereinander gelegt. Der BL2410 hat nur zwei digitale Ausgänge: Display-Port und DVI. Der BL2420 hat zusätzlich noch einen HDMI-Ausgang. Ansonsten decken sich die Anschlüsse wie weiter unten beim 2410 beschrieben.

BenQ BL2420PT 60,96 cm (23,8 Zoll) Monitor (VGA, DVI, HDMI, USB, 5 ms Reaktionszeit, Höhenverstellbar, Pivot, Lautsprecher) schwarz
BenQ BL2420PT 60,96 cm (23,8 Zoll) Monitor (VGA, DVI, HDMI, USB, 5 ms Reaktionszeit, Höhenverstellbar, Pivot, Lautsprecher) schwarz
von BenQ

Der Nachfolger des 2410er ist der BenQ BL2420PT. Für einen Bruchteil des Preises für professionelle Monitore bietet er ebenfalls eine nahezu 100%ige sRGB-Abdeckung und ist zudem profilierbar, besitzt also wichtige Eigenschaften für die Grafikbearbeitung am Computer.

BenQ BL2420PT 60,96 cm (23,8 Zoll) Monitor (VGA, DVI, HDMI, USB, 5 ms Reaktionszeit, Höhenverstellbar, Pivot, Lautsprecher) schwarz BenQ BL2420PT 60,96 cm (23,8 Zoll) Monitor (VGA, DVI, HDMI, USB, 5 ms Reaktionszeit, Höhenverstellbar, Pivot, Lautsprecher) schwarz BenQ BL2420PT 60,96 cm (23,8 Zoll) Monitor (VGA, DVI, HDMI, USB, 5 ms Reaktionszeit, Höhenverstellbar, Pivot, Lautsprecher) schwarz
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Auflösung

Außerdem wurde offenbar ein anderes Display verbaut. Ich muss beide Monitore unbedingt getrennt kalibrieren (profilieren), denn sie zeigen zunächst etwas anders an. Der neue hat meiner Meinung nach eine etwas bessere Wiedergabequalität und: Die maximale Auflösung ist höher: 2560 x1440 Pixel. Der BL2410 schafft nur 1920 x 1080 Pixel. Ich lasse beide jedoch auf 1920 x 1080 laufen, da mir die Schriften bei 2560 x 1440 zu klein sind. Windows kann dann alles zwar etwas größer darstellen. Aber viele Programme werden dadurch verzerrt. Für die Bildbearbeitung ist mir eine etwas geringere Auflösung ideal.

Zu beachten ist: Meine Grafikkarte kann am BL2420 nur über den DVI-Ausgang die höchste Auflösung schalten! Über HDMI wird nur die 1920 x 1080 erreicht. Vermutlich liegt dies am Kabel, denn ich nutze ein Adapterkabel HDMI (PC) -> auf -> DVI (Monitor). Nutze ich ein gutes DVI-Kabel klappt die höchste Auflösung problemlos. Vermutlich würde dies auch gehen, wenn ich ein gutes HDMI-Kabel (HDMI an HDMI) nutze. Aber ein solches habe ich nicht.

Vesa-Halterung

Foto eines Fußes für den Monitor

Hier sehen Sie noch einmal den original Monitorfuß. Mit diesem kann das Gerät sehr gut in Höhe und Winkel verstellt werden. Außerdem lässt er sich drehen (wie ich weiter unten noch zeige).

eine Wandhalterung für den Monitor

Doch wie gesagt, so etwas mag ich an meinem Arbeitsplatz nicht und ich setze hier auf die Vesa-Halterungen, die es günstig von Drittanbietern gibt. Beide Monitore nutzen den kleinen 100 x 100 Vesa-Standard.

zwei BenQ-Monitore nebeneinander

Dadurch kann ich die beiden BenQ-Monitore bequem exakt neben einander schwebend über meinem Schreibtisch installieren. So macht Bildbearbeitung dann auch Spaß: Ich stelle Photoshop so ein, dass sämtliche Werkzeuge auf dem rechten Monitor „angepinnt“ sind. Das eigentliche Bildfenster befindet sich schön groß auf dem linken Bildschirm.


Dieser Artikel ist schon recht alt und ich schrieb ihn zunächst über den Vorgänger. Mit dem BL2410 geht es jetzt weiter. Alle Punkte treffen auch auf den BL2420 zu (der bei mir immer noch munter arbeitet):

Hier ist ein Foto vom BenQ 2410:

der Benq Monitor BL2410

Hier sehen Sie meinen BenQ von der Seite mit den gesamten Anschlussmöglichkeiten.

Der Monitor hat die Maße von 24 Zoll, was mir auch bei der Bildbearbeitung ausreicht und einen guten Kompromiss zwischen Größe und Produktivität darstellt.

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Die Anschlüsse des BenQ 2410 Monitors

Folgendes kann an den Monitor angeschlossen werden:

Ferner besitzt der BenQ 2410PT ein eingebautes Netzgerät. Es muss also nicht mehr ein extra-Netzteil hinter dem Monitor „herumbaumeln“. Ein statischer Schalter zum ausschalten hat der Monitor ebenfalls, damit er tatsächlich vom Strom getrennt werden kann. Dies ist mir nicht unwichtig, möchte ich doch jeglichen „Stand-By-Strom“ verhindern, wenn ich den Monitor nicht benutze.

Zoll-Maß und tatsächliche Größe

Der Monitor besitzt ein Maß von 24 Zoll. Ich messe jedoch die Außenmaße des Monitors, denn unter den Zoll-Angaben kann ich mir immer schlecht etwas vorstellen:

Die Innenmaße der tatsächlichen Anzeige belaufen sich auf ca. 53,2 cm x 30,3 cm. Vergleichen Sie die Maße mit denen von z. B. Ihres Laptop-Monitors.

Display-Technik: PVA-/MVA-Panel oder TN?

Natürlich nutzt dieser Monitor von BenQ nicht die Technik eines normalen TN-Displays, wie es sicherlich die meisten Laptopmonitore tun. Denn bei der Panel-Technologie „TN“ kann sicherlich nie der gesamte „RGB-Farbraum“ abgebildet werden, was für die Bildbearbeitung jedoch sehr wichtig ist. Daher lassen sich die meisten Laptops auch sehr schlecht kalibrieren (bzw. eher „profilieren“).

Beim Benq BL2410 ist dies freilich anders: Er nutzt zur Darstellung ein sogenanntes „PVA-/ MVA-Panel“. Namentlich wird dies von BenQ als „AMVA“ bezeichnet (um noch etwas mehr zu verwirren). Durch diese Technologie ist eine korrekte Farbwiedergabe bis ins Detail sehr gut möglich. Eine kurze und aussagekräftige Übersicht über die verschiedenen Display-Typen finden Sie auf dieser Seite.

Vorzüge des BenQ

Ich schätze an dem Gerät, dass er sich tatsächlich gut für die Bildbearbeitung (bei mir Photoshop) eignet bzw. eine fast vollständige sRGB-Abdeckung besitzt (Quelle). Der Nachfolger bietet eine 100%ige sRGB-Farbraum-Abdeckung. Tatsächlich sind die Farben wirklich sehr schön satt dargestellt, winzigste Unterschiede lassen sich erkennen. Der Blickwinkel ist auch in Ordnung (man kann auch von der Seite auf den Monitor schauen; man sollte es aber nicht übertreiben). Und: Der Monitor lässt sich gut kalibrieren (bzw. profilieren), dazu unten etwas weiter mehr.

Verstellmöglichkeiten des BL2410

ein Monitor zur Bildbearbeitung

Hier sehen Sie meinen BenQ, den ich primär zur Bildbearbeitung nutze und ansonsten zum Video-Schauen. Der Standfuß besitzt ein eingebautes Gewicht, wodurch er sicher auf dem Tisch zum Stehen kommt. Die Säule lässt sich in beide Richtungen etwas drehen. Auf dem Foto ist die Maximalstellung nach links bereits eingestellt.

*

Durch das Loch in der Säule kann man übrigens sehr gut die Anschlusskabel verlegen.

mein BenQ-Monitor zur Grafikbearbeitung

Für die Grafikbearbeitung mag ich es natürlich nicht, wenn man ständig nach oben blickt. Den Monitor kann man an der Säule bis nach ganz unten zum Fuß „hinunter ziehen“ – stufenlos.

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schwenken des Monitors

Wie Sie sehen, kann der Monitor auch nach oben geschwenkt werden (maximale Stellung). Auch nach unten lässt er sich schwenken, jedoch nur um einige wenige Grad. Mehr ergibt in den meisten Positionen ohnehin keinen Sinn.

der günstige Monitor von BenQ

Hier sehen Sie die klassische Draufsicht auf diesen relativ günstigen Monitor. Auch hier ist die Höhenposition am Maximum.

Drehen des Monitors

Der BenQ BL2410 lässt sich drehen! Schauen Sie einmal:

gedrehter Monitor

Man kann das Gerät bequem um 90° drehen und erhält so einen Hochkant-Monitor. Für meine eigene Arbeit (Bildbearbeitung) ergibt dies keinen Sinn, es sei denn, man möchte ein Hochformatfoto bearbeiten und dieses eben sehr groß in der Ansicht haben.

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BenQ liefert ein kleines Programm (nur für Windows) mit, mittels welchem sich der Desktop automatisch drehen kann, wenn man den Monitor zum Hochkant dreht. Man kann das Drehen aber auch manuell in den Eigenschaften der Grafikkarte einstellen. Letzteres ziehe ich vor, da ich so wenige (Autostart-) Programme wie möglich zulasse, um die Leistung meines Computers möglichst hoch zu halten.

Ferner gehört zum Lieferumfang des billigen günstigen BL2410PT ein Farbprofil des Monitors (auf der CD), welches im Betriebssystem installiert werden sollte, um eine möglichst realistische Farbeinstellung zu gewährleisten. Dies ist nicht unbedingt nötig oder gar ausreichend für eine absolut korrekt eingestellte Farbwiedergabe (bei jedem Monitor) und ich nutze dieses Farbprofil daher auch nicht, denn ich erstelle mir immer ein eigenes, völlig individuelles, indem ich den Monitor mit einem sogenannten „Colorimeter“ kalibriere:

Kalibrierung des BenQ Grafik-Monitors

Schauen Sie sich einmal dieses Foto an:

Kalibrierung des Benq Monitors

Hier sehen Sie den Monitor sowie meine „Spyder-Kalibrierungs-Spinne“ (Amazon). Sie haben auch Einblick in das On-Screen-Menü des BL2410. Dort lassen sich eine Vielzahl an Einstellungen vornehmen – unter anderem auch die Einstellungen der drei Farbkanäle RGB, die für ein Kalibrieren recht wichtig sind und die nicht grafikbearbeitung-taugliche Monitore nicht besitzen.

Ein Tipp für das Profilieren: Sie sollten ja zunächst alle Farbeinstellungen resetten. Danach stellen Sie den Modus auf „sRGB“. Die Schärfe sollte auf „5“ eingestellt werden. Und die Helligkeit auf ca. 70. Eine Helligkeit von 100 würde vermutlich ungenauere Ergebnisse durch das Messgerät ergeben. Die Maximalhelligkeit ist für die Bildbearbeitung auch keinesfalls zu empfehlen.

Noch etwas: Ich habe ja die beiden Monitore parallel installiert. Beide sind natürlich profiliert. Trotzdem gibt es ganz geringe Abweichungen, was die Farbwiedergabe anbelangt. Offenbar liegt dies an den unterschiedlichen Panelen. Dies fällt aber eben nur auf, wenn man beide unterschiedliche Bildschirme nebeneinander mit dem selben (Hintergrund-) Bild aktiv hat.

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Ein Kolorimeter wie der Spyder zum Kalibrieren eines jeden Monitors (auch Laptop) ist unbedingte Voraussetzung, wenn spätere Drucke (und Web-Ansichten) genau so aussehen sollen, wie man sie vorher am eigenen Computerbildschirm wahr genommen hat. Dies betrifft natürlich die Farben wie aber auch die Helligkeit.

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Dinge, die man zur Bildbearbeitung am Monitor deaktivieren sollte

Wie gesagt, besitzt der Monitor eine Vielzahl an Einstellungen. Was eigentlich ein Vorzug des BenQ sein soll, ist für die Bildbearbeitung nicht zu empfehlen: Das automatische Ändern der Helligkeit sowie das automatische Ändern der Farbtemperatur. Beides muss hierbei immer auf einen festen (neutralen) Wert belassen werden! Dies kann man aber recht einfach deaktivieren.

Der BenQ BL2410 besitzt an der Vorderseite einen Sensor, der zum einen die Stärke des Umgebungslichtes misst sowie feststellt, ob sich jemand vor ihm befindet. Verlässt man den Arbeitsplatz, kann sich der Monitor automatisch verdunkeln. Ich benötige so etwas nicht.

Ferner sind zwei kleine Lautsprecher eingebaut, die man z. B. zum Musik hören verwenden kann. Auch diese Funktion nutze ich selbst nicht, da ich immer meine „Anlage“ am Laptop angeschlossen habe.

Aufteilen des Arbeitsbereiches

Eine weitere ganz fantastische Eigenschaft, die ich an einem solchen externen Monitor sehr zu schätzen weiß, ist das Aufteilen bzw. „Splitten“ des Arbeitsbereiches, wenn man z. B. einen Laptop verwendet:

zwei Monitore gleichzeitig benutzen

In der Bildbearbeitung schiebe ich einfach die Werkzeuge auf den kleinen „farbfalschen“ Laptopmonitor und behalte nur die Bildansichten auf meinem externen, kalibrierten Monitor. So habe ich auf diesem richtig viel Platz für die Fotos und einen ebenso großen für die Werkzeuge von Photoshop auf dem Monitor meines Laptops.

Natürlich können auf letzterem auch noch andere Fenster angezeigt werden (z. B. ein Chat-Programm), ohne dass etwas von der Bildbearbeitung überdeckt wird. Hierzu hatte ich jüngst ebenfalls einen Beitrag geschrieben: Zwei Monitore gleichzeitig nutzen.

Alternative

Mir ist noch eine Alternative auf meiner Suche nach einem günstigen Monitor für die Bildbearbeitung begegnet, wenn man weniger ausgeben möchte: Der Asus PA248q (Amazon). Dieser Monitor deckt ebenfalls den sRGB-Farbraum vollständig ab. Jedoch habe ich mit dem Asus selbst keine persönlichen Erfahrungen machen können. Man kann ihn sich auf der Suche zum Vergleich ebenfalls ansehen.

Asus PA248Q 61,2 cm (24,1 Zoll) Monitor (Full HD, VGA, DVI, HDMI, DisplayPort, 6ms Reaktionszeit) schwarz
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Der ASUS PA248Q zählt zu den günstigeren Monitoren, die jedoch ebenfalls eine 100%ige sRGB-Abdeckung besitzen. Somit ist er für die Bildbearbeitung als Grafikmonitor geeignet.

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Fazit

Seit einiger Zeit besitze ich beide Geräte: Den BL2410 und den BL2420. Ich selbst bin sehr zufrieden mit diesen doch sehr günstigen Monitore, die man durchaus für eine anspruchsvolle Bildbearbeitung nutzen kann. Beim Kalibrieren reichte es (fast), wenn ich in den Farbeinstellungen lediglich alle Farben auf „Normal“ stellte und erhielt dadurch bereits grünes Licht durch die Kalibrierungssoftware. Es musste also kaum etwas nachjustiert werden (dies ist aber je nach Grafikkarte und Betriebssystem unterschiedlich). Ich stellte den BenQ auch direkt neben einen teuren Eizo und verglich das selbe Bild in Photoshop: Unterschiede waren kaum zu sehen. Klar, es sah etwas anders aus, die Farben jedoch waren bei beiden Geräten gleich. Das Bild des BenQ BL2410 wirkte auf mich sogar noch etwas besser (tatsächlich: Ich schleppte den Monitor extra mit an die Uni).

Was das Kalibrieren anbelangt, habe ich einen gesonderten Artikel auf diesem Blog verfasst.

Ich kann den BenQ BL2410PT und erst Recht den BL2420 jedenfalls durchaus weiter empfehlen. Ich habe mit diesem günstigen Monitor den gesamten Postprozess durch: Bildbearbeitung am PC sowie den tatsächlichen Ausdruck durch mehrere Dienstleister: Die fertigen Bilder sehen auf dem Papier genau so aus wie sie auf dem Monitor wirkten. Unschöne Überraschungen wie ein „rosa Himmel“ (weil der Monitor zu kühl anzeigt) und dergleichen gab es nicht (sonst würde ich jetzt auch nicht diesen Artikel eintippen).

Artikeldatum: 19.09.2015 / letzte Änderung: 1. November 2019

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4 Anmerkungen

Hinweis: Auch wenn in den Texten alles sehr förmlich gehalten ist: Ich bin durchaus auch ein Freund des Du und freue mich über Kommentare.

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