Metz Mecablitz 40 MZ-3: starker Profi Kompaktblitz

ThomasKategorie: Blitzlicht & Kunstlicht 10 Kommentare

Heute möchte ich ein weiteres Blitzgerät vorstellen: Den Metz 40 MZ-3. Hierbei handelt es sich um einen der kompaktesten Blitzgeräte mit „Vollausstattung“, die kaum Wünsche offen lässt.

Auf diesem Blog habe ich ja bereits über meinen äußerst kräftigen Metz Stabblitz (45 CT-3) geschrieben. Es gibt in dieser Liga keine stärkere Leuchte – soweit ich weiß, auch nicht im aktuellen Sortiment der Hersteller. Jedoch ist dieser Stabblitz recht groß. Wer ein bisschen weniger an Leistung hinnehmen kann und dafür ein recht kompaktes Blitzgerät mit gehöriger Ausstattung wünscht, dem sei der Metz Mecablitz 40 MZ-3 empfohlen.

Metz Mecablitz

In diesem Artikel liste ich die wichtigsten Merkmale dieses Gerätes auf.

TTL

Mittels der TTL-Funktionalität kann die Kamera mit dem Blitzgerät kommunizieren, was einfach bedeutet: Man stelle irgend etwas an der Kamera ein und das Blitzgerät wird immer die (hoffentlich) korrekte Lichtmenge für ein gut ausgeleuchtetes Foto abgeben.

Vorneweg: Der Mecablitz 40 MZ 3 unterstützt per TTL nur alte (analoge) Kameras! Alle neueren DSLR Kameras arbeiten (offenbar?) mit einem neueren TTL-System.

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Möchte man diesen starken Blitz auf einer modernen Digitalkamera verwenden, so muss man am Blitzfuß den Schalter entweder auf „M“ (manuell) oder auf „A“ (Computerautomatik) stellen. Bei „M“ arbeitet man dann eben völlig manuell mit dem Blitzgerät. Bei „A“ kann man auch mit Digitalkameras automatisch blitzen, muss sich vorher aber über die sogenannte Computerautomatik informieren.

Akkus / Batterien

Verwendet werden vier handelsübliche R6-Baterien oder Akkus. Ich nutze bei meinen Blitzen ausschließlich Hochleistungsakkus, da ich nur mit diesen eine sehr schnelle Blitzfolgezeit habe. Mit normalen Batterien dauert es immer sehr lange, bis das Blitzgerät nach voller Lichtabgabe wieder bereit ist.

Auswechselbarer Blitzschuh mittels SCA-System

Der Blitzschuh des Metz 40 MZ lässt sich auswechseln! Dadurch ist das Blitzgerät selbst unabhängig von der verwendeten Kamera. Er passt sowohl z. B. auf Canon als auch auf Nikon. Stellt man den Schalter jedoch auf „M“ oder „A“ lässt sich das Gerät (egal welcher Blitzfuß unten dran sitzt) mit allen Kameras (auch Digital) auslösen. Hier bin ich aber nicht 100%ig sicher.

Manueller Modus

Dies ist ja das „Strobist Blog“. Ich benutze meine Aufsteckblitzgeräte so, als wären sie Studioleuchten. Ich arbeite mit ihnen also zumeist völlig manuell. Und hier ist der 40er MZ-3 ein sehr gut geeigneter Blitz: Er lässt sich manuell von voller Leistung in ganzen, halben oder drittel Stufen bis auf 1/256 Teilleistung herunter schalten.

Display des Blitzgerätes

Das große, beleuchtete Display des Metz Blitzes.

Leistung und Leitzahl

Die Leitzahl des Blitzgerätes beträgt 40 bei ISO 100 und bei einer Reflektorstellung (Zoom) von 50 mm. Das ist durchaus tüchtig! Eine solche Leistung erreichen nur die Top-Geräte von z. B. Nikon oder Canon. Der Mecablitz 40 MZ hat die selbe Leistung wie mein Yongnuo YN-565 EX TTL. Ich hatte das mit einem Blitzbelichtungsmesser nachgemessen. Der 40er Metz ist ca. eine 3/4 Blende schwächer als der oben kurz erwähnte, große Stabblitz von Metz.

Schwenkbarer Reflektor

Eines der wichtigsten Merkmale von guten Blitzgeräten ist der dreh- bzw. schwenkbare Reflektor. Schauen Sie sich dieses Bild an:

Vergleich direkter und indirekter Blitz

Links wurde der Reflektor direkt auf das Motiv „gehalten“. Beim Beispiel rechts jedoch wurde der Blitzreflektor hoch zur Decke gerichtet. Auf diese Weise erhält man ein wesentlich weicheres Licht und eine viel bessere Modellierung des Motivs. Diese Methode nennt man Indirektes Blitzen.

Blitz-Zoom

Weiterhin sollten gute Blitzgeräte den Lichtkegel variieren können. Auch dies kann der kleine Metz Blitz. Es kann also der Austrittswinkel des Blitzlichtes verändert werden. Entweder man handhabt dies manuell oder man überlässt dies der Automatik, welche den Lichtkegel je nach Brennweite des Objektives automatisch anpasst. Vorausgesetzt der richtige, kompatible SCA-Blitzschuh ist unten angesetzt.

Blitz Zoom Kopf Positionen

Hier sehen Sie, wie sich ein Blitz-Zoom auswirkt. Bei engerem Winkel (105 mm) ist das Licht viel heller, leuchtet aber weniger Fläche aus. Hinweis: Bei diesem Beispielfoto wurde zur Demonstrierung des Zooms ein anderes Blitzgerät verwendet.

AF-Hilfslicht

AF Hilfslicht

AF Hilfslicht

Bei (zum jeweils angesetzten) kompatiblen Kameras lässt sich ferner ein Autofokus-Hilfslicht (AF-Hilfslicht) zuschalten: Ein solches Raster wird dann vom Blitz auf das Motiv projiziert, damit der Autofokus der Kamera blitzschnell auch im Dunkeln reagieren kann.

Computerautomatik

Dieses Blitzgerät besitzt einen eingebauten Belichtungsmesser. Damit lässt sich mit jeder Kamera die Lichtmenge automatisch steuern. Das funktioniert folgendermaßen: Man muss dem Blitz mitteilen, bei welcher ISO-Empfindlichkeit und bei welcher Blende man fotografieren möchte bzw. welche entsprechende Werte an der Digitalkamera eingestellt sind. Im Gegensatz zu TTL muss man diese Informationen händisch am Blitz übertragen. Zuvor muss der Modus „A“ am Blitz eingestellt werden. Nun fotografiert man einfach. Vorne am Gerät befindet sich eine Messzelle. Sie misst das zurück reflektierte Licht und stoppt den Blitz sofort innerhalb eines Sekundenbruchteils, wenn genügend Licht zurück reflektiert wurde. Ganz einfach.

Entfesseln des Blitzes mit einem Blitzkabel

Am Metz 40 MZ selbst befindet sich keine Buchse zum Anschluss eines Blitzkabels. Jedoch gibt es spezielle SCA-Blitzschuhe (die man ja an den Metz anstecken kann) mit Sync-Kabel-Anschluss.

Kompliziertes Display

Was ich am Metz 40 MZ-3i nicht so mag ist dessen recht kompliziert zu verstehendes Display: Man wird regelrecht bombardiert mit Informationen. Hier sollte man sich unbedingt die Bedienungsanleitung durchlesen:

Anleitung

Man kann sich die Bedienungsanleitung des MZ-3 aus dem Internet als PDF-Datei herunter laden. Ich habe jedoch keine Deutsche Anleitung mehr finden können. Hier gibt es zumindest eine in englischer Sprache als PDF.

Preis

Diesen Metz-Blitz gibt es natürlich nicht mehr neu zu kaufen. Bei Ebay geht das Gerät so um die 30 bis 50 Euro weg.

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Dies ist ein sehr günstiger Einsteigerblitz für alle Kameras mit Standard-Hotshoe. Warum so günstig? Weil er keine TTL-Automatik beherrscht. Stattdessen regeln Sie die Lichtmenge manuell wie bei einem Studioblitz (und haben somit die volle Kontrolle über das Licht). Insbesondere für das Entfesseln ergibt dies Sinn.

Dies ist ein sehr günstiges manuelles Blitzgerät kompatibel zu allen Kameras mit Standard-Hotshoe (Pin in der Mitte). Wie bei einem Studiolicht variieren Sie hier die Lichtleistung selbst. Es einen Zoomkopf, zudem eine integrierte Servo-Zelle.

Starker, manueller Blitz: Der Yongnuo YN-560 Mark IV ist ein moderner Blitz höherer Leistung (Leitzahl 56 bei ISO 100 / Zoom 105 mm), frei (und sehr fein) regelbarem manuellen Modus im Bereich von 8 Blendenstufen, Zoom-Kopf und bereits integriertem Funkempfänger und -Sender für weitere Blitze sowie Slave-Zelle zum gewohnt günstigen Preis auf Amazon.

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Fazit

Dafür erhält man ein sehr starkes und reichhaltig ausgestattetes Gerät. Abstriche muss man natürlich machen, wenn man mit einer Digitalkamera die TTL-Funktion nutzen möchte. Diese funktioniert nur mit alten Kameras. Jedoch kann man auch mit der „Computerautomatik“ automatisch blitzen. Hierbei ist der Kameratyp nicht relevant. Ich mag an dem Blitzgerät besonders die kompakte Bauform. Einen kompakteren Blitz mit dieser Leistung und Ausstattung ist mir noch nicht untergekommen.

veröffentlicht: 23.07.15 | letzte Änderung: 25.01.24

Clipart einer PersonHallo, hier schreibt Thomas über allerlei fotografische Themen. Für die neueste Technik habe ich jedoch wenig übrig – Mein Interesse gilt eher dem selber Machen, den kleinen Tipps und Tricks, auch der analogen Fotografie und dem Fotografieren mit Kunstlicht.

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10 Kommentare

Metz Mecablitz 40 MZ-3: starker Profi Kompaktblitz

  1. Andreas sagt:

    Aus meiner Sicht ist der 40 MZ-2(3) völlig überflüssig, damals schon und erst recht heutzutage. Sein größter Nachteil: Der schwere Klotz macht jede Kamera unhandlich und behindert deren Ergonomie. Das Gerät wiegt ein sattes Pfund (530g inkl. Akkus/Batterien u. Adapter) und damit so viel wie die Kamera selbst. Wie beispielsweise eine spiegellose Digitalkamera, von sich aus kompakt, leicht, wendig und ungemein ergonomisch in der Hand liegend, so dass Fotografieren quasi „unbeschwert“ möglich ist. Das galt aber auch schon für eine „analoge“ Pentax ME. Jede dieser Kameras verliert neben ihrem natürlichen Schwerpunkt sofort die eben beschriebenen Eigenschaften, wird ein 40 MZ obenauf in den Blitzschuh geschnallt. Für eine andere Art mechanischer und elektrischer Verbindung war der ja prinzipiell nicht vorgesehen.

    Realistisch betrachtet ist der 40 MZ de fakto ein Kind seiner Zeit: Überfrachtet mit zeitgeistigen Funktions-Ausgeburten, die niemand je gebraucht hätte, hätte die Medienpropaganda des kapitalistischen Wachstumsmarkts den Hobbyknipsern und Konsumschafen nicht hätte weismachen können, das sei jetzt eben „automatisch“, „modern“, viel „einfacher“ und somit „besser“. Musste man haben. Das reichte an Argumenten, und musste sein, aus rein betriebswirtschaftlichen Zwängen, um gegenüber der Konkurrenz aus Asien bestehen zu können. So schnöd. So blöd. Bloß: War jener des Denkens befähigte Mensch, der KEIN TTL mit bis zu zehn mikroprozessorgesteuerten Bedienungs-Voreinstellungen und irgendwelchen Bedienungsvereinfachungsversprechen mit seinem 45 CT-1 „nutzen“ konnte, etwa nicht in der Lage, seine belichtungskritischen Diafilme sauber zu belichten?

    Kommen wir also lieber zu etwas sinnvollem, nützlichen — ein kaum totzukriegender CT-1 ist doch heutzutage der Blitz aller Blitze. Mit rund 700g ist gerade der purste aller 45er jetzt nicht gerade wahnsinnig viel schwerer als ein vermeintlich kompakter 40 MZ sowie diesbezüglich in etwa vergleichbar ausladende Aufsteckblitze. Dafür ist die Schiene des CT-1 ungemein praktisch, sowohl an der Kamera, als auch extern auf einem Stativ oder einfach nur auf den Boden oder die Tischplatte gestellt. Blitzauslösung wie gehabt manuell und indirekt ohne störende Kabel per preiswertestem Lichtempfänger als Servoblitz über den Aufhellblitz der Kamera, Kontrolle über den subjektiven Bildeindruck auf dem Kameradisplay und über das Histogramm, wenn es sein muss. Perfekteres Blitzlicht für weniger Geld und ohne störendes Gelumpe an der Kamera hat es nie gegeben.

    Ein 40 MZ-3 aus einem Kleinanzeigen-Beifang liegt seit Jahren in der Schublade, wird manchmal für ein Anzeigenfoto herausgeholt und dabei als tadellos funktionierender Servo frei herumliegend eingesetzt; „volle Pulle“ mit Leitzahl 40 über die Decke für weiches Licht. Mehr aus Freude an einem Stück unwiederbringlicher Metz-Geschichte mit Licht und Schatten, als aus praktischen Erwägungen.

    Antwort von Thomas
    Danke für den sehr interessanten Kommentar. Mittlerweile sehe ich das ähnlich.
  2. Mike sagt:

    Hallo, durch Zufall bin ich auf diese Seite gestoßen…
    wer könnte mir etwas mehr über das Innenleben des Metz 40 ct 3 sagen?
    ich müsste wissen was für ein Kondensator in dem Blitz verbaut ist.
    über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen. Auch gerne direkt an mich.
    wandersmann64@gmx.de

    Grüße Mike

  3. Michael sagt:

    Hallo,

    neben einige anderen Blitzlichtern benutze ich auch einen MZ40-3i mit Mittenkontakt-Fuß an meiner DSLR für „höhere Ansprüche“, für höchste Ansprüche gibt es von Metz ebenfalls ausreichend Material zum Aufstecken (z.B. MZ54) oder, wie schon von anderen genannt, die CT45- und CT60-Modelle (allerdings nichtmehr zum Aufstecken) und für grundlegende Anforderungen die MC-/MZ-32-Modelle, allesamt wahre Tausendsassas.

    Die Blitzwiederhol-Frequenz des MZ40 liegt im A-Modus eine ganze Zeit lang im Sekundenbruchteil-Bereich, das Display ist auch draußen im Freien einwandfrei ablesbar.

    Die Bedienungsanleitung für den MZ40-3 in deutsch gibt es zum Beispiel hier:

    https://www.manualslib.de/manual/130662/Metz-Mecablitz-40-Mz-3I.html?page=5#manual

    und hier:

    https://www.libble.de/metz-mecablitz-40-mz-3i/c/517313/

    und an etlichen anderen Stellen. Und wem das noch nicht zusagt, der sollte mal den hervorragenden Service der Firma Metz ausprobieren, dort wird einem in derartigen Fragen i.d.R. kostenlos weitergeholfen. Wo gibt es das sonst noch…

    Tschüß
    der Michael

  4. Wolfgang sagt:

    Hallo, ich bin gerade auf den Artikel gestoßen, danke dafür. Ich habe noch von „damals“ einen 40 MZ-2 und vor ein paar Jahren gesellte sich noch ein 40 MZ-1 hinzu. Die Dinger sind einfach wunderbar für Tüftler, weil man so viel manuell einstellen kann.
    Diese beiden Verwandten des beschriebenen -3 sind für Strobistenzwecke fast gleichwertig, vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen für die Beschaffung auf dem Gebrauchtmarkt.

    Der -2 ist der Urvater dieser Modellfamilie, kam 1993 heraus. Im Vergleich zum -3/3i hat er eine ältere TTL-Steuerung, der Zoomreflektor geht „nur“ bis 85 mm und es fehlt die integrierte Weitwinkelscheibe (verfügbar ist somit 24 bis 85). Der -1 ist eine geringfügig abgespeckte Version des -3, ihm fehlt der kleine Zweitreflektor (irrelevant) und der manchmal praktische Summer (konfigurierbar auf erfolgte Auslösung oder auf Blitzbereitschaft).

    Es gibt noch zwei Zubehöre, die interessant sein könnten, falls man darüber stolpert:
    Reflektor 40-23. Das ist eine weiße Plastikscheibe zum Aufstecken im 45°-Winkel. Praktischer zu handhaben als die diversen chinesischen Universaldinger.
    Ein Spiralkabel zum Entfesseln, das wird zwischen Gerät und Adapter gesetzt, erhältlich für SCA-3000 und für SCA-300. Das 300er Kabel paßt an die 40er, man muß dann aber einen 300er Adapter dazu haben.

    Auch sei noch ein wichtiges Zubehör erwähnt: Der Fuß SCA 301, paßt nicht nur unter die 40er, sondern auch alle älteren Metze mit SCA 300. Der hat Mittenkontakt und – das wird selten erwähnt, vermutlich wissen es auch viele Besitzer gar nicht – zusätzlich eine interessante 2,5mm-Klinkenbuchse (ein Stereostecker, bei dem man den mittleren Kontakt frei läßt, paßt gut, da Metz einen größeren Kontakabstand nimmt als bei den Audio-Monosteckern). Zum Selberbasteln ist IMHO Klinke viel praktischer als PC-Buchse, für die man keine Stecker einzeln bekommt.

    Antwort von Thomas
    Hallo Wolfgang, vielen Dank für die Tipps und Hinweise!
  5. David sagt:

    Hi Tom, zu Deiner Aussage „Abstriche muss man natürlich machen, wenn man mit einer Digitalkamera die TTL-Funktion nutzen möchte. Diese funktioniert nur mit alten Kameras.“ muß man sagen, daß die so nicht stimmt, da sie sehr vom verwendeten SCA-Fuß abhängt. Metz hat auf seiner Blitz-Seite auch eine Kompatibilitätsliste der SCA-Adapter.

    Ich bin in einer Zwischensituation mit meiner Panasonic DMC-FZ200 und einem SCA3202-M7 Adapter: laut Kompatibilitätsliste werden beim mecablitz 40 MZ-3(i) nur M und A Modus unterstützt. Der Fuß läßt sich aber als Slave vom Kamerablitz nutzen (wobei er Vorblitze und Fremdblitze ignoriert). Und TTL funktioniert unter einer von drei Bedingungen auch: a) Rote-Augen-Vorblitz aktiviert (zählt wohl als Meßblitz) b) 2nd curtain und Verschlußzeit 1/25s oder langsamer c) i.Dynamic nicht auf OFF und kein RAW-Format

    Nicht zu viel drüber nachdenken… Offensichtlich wäre bei Blitzfuß oder Kamera eine Firmwareanpassung sinnvoll, aber da wird keiner der beteiligten Hersteller noch Interesse dran haben.

    • Thomas sagt:

      Hi David, besten Dank für deine letzten Kommentare bzw. für den Input und die Bereicherung des Beitrages!

  6. David sagt:

    Anleitung gibt es auf der Metz-Seite mit anderen Anleitungen unter https://www.metz-mecatech.de/de/bedienungsanleitungen/blitzgeraete/mecablitz.html . Die Anleitung von 40MZ-3 unterscheidet sich nicht von 40MZ-3i: hier gibt es lediglich Unterschiede im TTL-Support von Nikon, wenn ich das richtig im Kopf habe, die aber vom verwendeten Fuß abhängen.

    Was für die Verwendung als Slaveblitz mit einfacher Fotozelle interessant ist, ist daß der Blitz stabil auf seinem Bedienfeld/Display stehen kann (was dem „Lock“-Schalter eine gewisse Existenzberechtigung gibt). Damit kann man ihn ohne eigenen Ständer entfesselt einsetzen und die lichtempfindliche Seite des Fußes (der anatomisch dann eher ein Buckel ist) auf die Seite des auslösenden Blitzes drehen.

  7. Jörg sagt:

    Moin Tom,
    mittlerweile kann ich mir meine Frage selbst beantworten; habe unlängst den 40 MZ-3i in der Bucht geschossen. Das Display ist fraglos deutlich besser abzulesen als das LED-Display des Cullmann und damit (bislang) ohne Einschränkungen „Outdoor- bzw. Sonnenlichttauglich“. Ohne Anleitung – ich habe übrigens die deutsche Anleitung mit ein wenig suchen im Netz gefunden – ist man zugegebenermaßen mit den diversen Anzeigen im Display zum Teil überfordert. Das liegt aber (auch) daran, daß das Ding verdammt viel – was ich zum Großteil nicht brauche – kann. Aber die ersten Tests und Testaufnahmen überzeugen – Metz halt! Danke für die Empfehlung.
    Gruß – Jörg

  8. Jörg sagt:

    Moin,
    normaleweise nutze ich – neben Yongnuos – auch gerne und häufig meinen alten Metz-Stab. Dieser ist für unterwegs allerdings unpraktisch groß/sperrig. Bislang habe ich dann unterwegs meinen Cullmann DC 42 genutzt. Dessen LED-Display ist allerdings „outdoor“ so gut wie nicht les-/benutzbar; selbst bei bedecktem Himmel bin ich chancenlos. Wie „outdoortauglich“ ist denn das Display (LCD, oder?) dieses Gerätes?
    Danke Dir für Deine Einschätzung/Erfahrung.
    Jörg

    • Thomas sagt:

      Hallo Jörg, ich verspäte mich etwas mit meiner Antwort. Der Artikel ist schon älter und ich habe den Metzblitz nicht mehr (nutze in der Klasse nur noch Yongnuo-TTL; ansonsten nur die Stabblitze). Daher kann ich dir deine Frage nicht richtig beantworten, da ich den MZ-3 nie in der prallen Sonne nutzte bzw. bei hellem Licht.

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