Konventionelles, Unkonventionelles, Tipps und Tricks zur Fotografie

Alte analoge Nikon Nikkor Objektive an der digitalen Spiegelreflex

Im Gegensatz zu z. B. Canon kann man an einigen digitalen Nikon DSLRs durchaus auch die ganz alten „analogen“ Objektive weiter benutzen. Ja, man benötigt hierzu auch keinen Adapter! In diesem Artikel möchte ich etwas über diese „Ai-Objektive“ erklären sowie meine persönliche Arbeitsweise damit vorstellen.

Werbung

*Dieser Artikel ist gar nicht der, nach dem Sie eigentlich suchten? Vielleicht interessiert Sie jener mehr:
Graukarte ist nicht gleich Graukarte: So werden Sie hinters Licht geführt

Ich mag Nikon einfach. Ich verwende derzeit eine digitale Nikon-Spiegelreflex (eine Nikon D200 [und jetzt auch eine neuere D7100″]) sowie auch eine analoge Nikon Kleinbildkamera (eine FE2). Zwischen beiden Kameras liegen ungefähr 20 bzw. 30 Jahre, was deren Produktion anbelangt. Doch an beide lassen sich die selben alten analogen Objektive ansetzen und dies (bei meiner D200 / D7100) ohne Kompromisse!

Die guten alten Nikkor Ai- und AiS-Objektive

analoge Nikon Objektive

Ich fotografiere sowohl digital als auch analog. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass meine alte FE2 (eine super Kamera im Übrigen!) mit einem Diafilm eine noch höhere Auflösung erreicht als eine Vollformatkamera (Nachtrag: Der Artikel ist schon recht alt, mittlerweile ist dies natürlich nicht mehr der Fall). Ein weiterer Grund, warum ich weiterhin analog mit Film fotografiere ist natürlich der, dass die benötigten (grundsoliden) Kameras auf dem Gebrauchtmarkt spottbillig zu haben sind! (Auch hier hat sich mittlerweile etwas in Form von etwas gestiegenen Gebrauchtpreisen geändert.)

Berlin Optix M42 kompatibel mit Canon EOS Lens Objektiv Adapter

Alte "analoge" Objektive mit dem damals weit verbreiteten "M42-Anschluss" lassen sich hervorragend mit einem solchen Adapter an moderne Digitalkameras adaptieren.

Auf Amazon ansehen
Werbung

Und ganz genau so verhält es sich ebenfalls mit den alten Nikkor-Objektiven. Die alten „Ai-Objektive“ (bzw. „Ai-S“) sind technisch hochqualitative Optiken. Entsprechende Tests kann man beispielsweise bei der Koryphäe  Ken Rockwell nachlesen (englisch). Das Beste: an vielen Nikon DSL-Kameras lassen sich die guten, alten Nikon-Objektive ebenso verwenden wie natürlich an den analogen Kameras, für die sie ursprünglich gebaut wurden.
Denn Nikon setzt seit jeher auf das F-Bajonett. Das heißt, dass seit den 1950er Jahren jegliche Nikkor-Linsen mit eben diesem – im Ursprünglichen immer gleich gebliebenen – Kameraanschluss hergestellt werden. Für mich ist das ein ganz entscheidenes Argument, wenn ich mich zwischen Nikon oder z. B. Canon entscheiden müsste. Bei Canon passen die alten („FD“-) Objektive nicht an die modernen EOS-Kameras. Hier muss man dann mit Adaptern arbeiten, um z. B. sogenannte M42-Objektive nutzen zu können, was weit weniger komfortabel (Blendenübertragung, Matrixmessung) ist, als ein direktes ansetzen des Objektives. Ich hingegen kann bei meinen günstigen „analogen“ Objektiven sozusagen einfach die Kamera dahinter ganz nach Gusto wechseln – ob analog oder eben digital / egal.

analoge Objektive an Digitalkamera

Wenn Sie mal ein richtiges Objektiv aus Metall! in der einen Hand hatten und ein billiges „Kit-Objektiv“ in der anderen, dann werden Sie sicherlich auch meine Meinung teilen, dass das Arbeiten mit ersteren weit schöner vonstatten gehen kann, als mit den Plastikbombern (bis natürlich, was den Autofokus angeht).

Nikons AI- bzw. AI-S-Objektive (so lauten die konkreten Bezeichnungen) sind äußerst wertige Optiken mit butterweich gängigem Fokus und satt einrastender Blende. Mein 28mm Weitwinkel hat mich per Ebay ca. 40 Euro gekostet. Das 50mm-Objektiv kam seinerzeit mit der FE2 zusammen und für dieses Set gab ich ca. 120 € aus. Ein Witz, wenn man bedenkt, dass diese Nikkor-Objektive von sehr guter optischer wie auch haptischer Qualität sind!

Werbung

Welche analogen Nikon-Objektive gibt es?

Es lassen sich grob 3 verschiedene Bauformen unterscheiden:

  1. Zunächst waren da die „normalen“ Nikkor-Objektive (non Ai-Objektive) ohne Blendenübertragung direkt am F-Bajonett, um dem kamera-internen Belichtungsmesser mitzuteilen, welche Blende gerade vorne eingestellt ist. Hierzu diente nämlich der obligatorische Blendenmitnehmer, die sogenannten Hasenohren, welche sich später auch noch an vielen moderneren Nikkor-Objektiven wieder finden (obwohl sie an moderneren analogen Nikon-SLR-Kameras gar nicht mehr nötig sind).Diese ganz alten Nikkore erkennt man daran, dass sie keine zusätzliche „Mini-Blendenreihe“ dicht am Bajonett aufgedruckt haben und dass sie keine Aussparung am Bajonett besitzen. Hinweis: Diese ganz alten Non-AI-Objektive lassen sich nur an sehr wenige Digitalkameras nutzen.
  2. Blendenring und BlendenmitnehmerAchten Sie darauf, dass das Nikkor diesen Blendenmitnehmer (Aussparung am Blendenring) besitzt bzw. die kleine zusätzliche Blendenskala.

    Nikon Ai-Objektive hingegen benötigen diese „Hasenohren“ nicht mehr zwingend. Denn „AI“ steht hier für „Aperture Index“ und bedeutet ungefähr soviel, dass die am Objektivring eingestellte Blende ganz geschmeidig an die Belichtungsautomatik der Kamera übergeben wird. Hier wird der Blendenwert direkt mittels einem Ring am F-Bajonett an die Kamera übermittelt (was heute bei vielen Nikon-Digitalkameras noch vorhanden ist). Diese Objektive passen an eine Vielzahl an heutige moderne digitale Spiegelreflexkameras von Nikon.

  3. Nikon Ai-S-Objektive sind zunächst Ai-Objektive doch mit zusätzlicher Möglichkeit, die Blende auch durch die Kamera steuern zu können (wie bei allen modernen „digitalen“ Objektiven). Sie sind an einer zusätzlichen Kerbe an der Bajonett-Rückseite zu erkennen. Diese Blendensteuerung durch die Kamera wurde damals wegen der neuen „Programmautomatik“ nötig.
    Nikon Objektive der Serie E sind Ai-S-Objektive aber in günstiger Plastikfassung. Solche Objektive würde ich mir nicht unbedingt kaufen, denn die mechanisch besseren AI(S)-Objektive sind vom Preis her heute nicht wesentlich teurer. Die Serie-E-Nikkore besitzen die „Hasenohren“ nicht mehr.

Nikon Bajonett F

Hier sehen Sie das Nikon-F-Bajonett. Ganz oben ist ein modernes Kitobjektiv zu sehen. Unten die beiden AI-Objektive. Die Anschlüsse sind gleich!

Welche „analogen“ Nikkore passen an welche digitale Spiegelreflex?

Bevor Sie sich dazu entscheiden, sich günstig mit hochwertigen alten Nikkor-Objektiven auszurüsten, überprüfen Sie bitte, welche der drei Gattungen an Ihre Digitalkamera passt. Denn hier gibt es feine Unterschiede!

Schauen Sie hierzu bitte nochmal bei Ken Rockwell vorbei: Diese Liste zeigt eine schöne Übersicht, welches alte Nikkor an welche digitale Nikon passt. Die Kameras sind hier in einer großen Tabelle geordnet und es stehen die je verfügbaren Funktionen daneben. Häufig sind zwar Ais-Objektive nutzbar. Aber dann ohne auf den internen Belichtungsmesser zugreifen zu könne. Einige andere Typen (z. B. meine gute alte D200 oder die neuere D7500*) unterstützen auch die Belichtungsmessung durch die alten Objektive.

* Die Aussage zur Nikon D7500 nehme ich sicherheitshalber zurück. Ein freundlicher Leser meines Blogs weist darauf hin, dass die 7500 offenbar keinen „Blendenmitnehmer“ am äußeren Obkektivbajonett-Ring besitzt und somit wäre eine Übertragung der manuell eingestellten Arbeitsblende (an den internen Belichtungsmesser) nicht möglich. Folglich müsste man hier die Belichtung manuell (per Handbelichtungsmesser) messen oder eben schätzen und Probeaufnahmen machen. Alles geht dann nur im manuellen Modus. Meine D7100 besitzt den besagten „Mitnehmer“ noch und auch ein Menü, wo man mehrere AI-Objektivdaten eintragen kann. Somit wird dann auch immer die vorne händisch gewählte Blende an die Kamera-Elektronik korrekt übermittelt.

An meine Nikon D200 passen „nur“ die AI- sowie die AIS-Objektive. Zusätzlich funktioniert freilich die Springblende und die Blendenwertübertragung an den eingebauten Belichtungsmesser. So kann ich die gesamte Belichtungsautomatik meiner D200 (Matrixmessung, Spotmessung) ohne Einschränkungen nutzen.

PC Nikkor 35 mm Objektiv

Meine neueste Anschaffung: Ein echtes Shift-Objektiv. Auch dieses Nikkor PC 35mm passt an meine Nikon Digitalkamera. Im nächsten Abschnitt geht es darum, was nicht mit solch einer „manuellen Linse“ funktionieren wird.

Werbung | Preis(e) zuletzt aktualisiert am 14. Dezember 2019 um 04:34. Der Betrag kann sich zwischenzeitlich geändert haben. Alle Angaben ohne Gewähr. Preis je inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten.

Was funktioniert nicht?

Natürlich der Autofokus. Denn einen solchen gab es damals ja gar nicht. AI-Objektive müssen manuell von Hand fokussiert werden. Nikon stellt allerdings bei den digitalen Kameras eine Fokussierhilfe bereit: Ist die Schärfe korrekt auf das jeweilige (natürlich auch hier wählbare) Fokus-Messfeld eingestellt, erscheint ein grüner Punkt im Display der Kamera.
So eignen sich die manuellen Objektive hauptsächlich bei der Landschaftsfotografie und bei der Portraitfotografie: Bei Situationen also, bei denen man genügend Zeit und Muße hat, sich ruhig auf das Fokussieren zu konzentrieren. Bei der nächsten Hochzeitsfeier beispielsweise, also im Trubel, würde ich dann doch eher zum Autofokus-Objektiv greifen.

Qualität: Obacht bei Offenblende

Test vom Shift ObjektivBei Blende f/2.8 ist eine sogenannte „Chromatische Abberation“ klar sichtbar. Blendet man bereits um einen Wert ab, verschwindet der Bildfehler.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass alte, „analoge“ Objektive bei Offenblende an einer Digitalkamera für sogenannte „chromatische Aberrationen“ sorgen können. Dieser optische Fehler macht sich insbesondere durch bläulich / lila Farbsäume an Bildkanten (z. B. der Kirchturmspitze) bemerkbar. Blendet man das Objektiv jedoch etwas ab, verschwinden diese Fehler. Daher ist ein solches altes Objektiv, welches ursprünglich nicht für Digitalkameras gerechnet worden ist, wahrscheinlich eher weniger dafür geeignet, bei ganz geöffneter Blende benutzt zu werden, um Unschärfe zu erzeugen. Das ist ein Manko, welches nicht verschwiegen werden darf. Meine eigene Arbeitsweise sieht hingegen so aus, dass ich immer recht stark abblende, um eine möglichst hohe Schärfentiefe zu erlangen. Dementsprechend bin ich hiervon nicht betroffen. „Stark“ abblenden muss man allerdings nicht: Oft reichen bereits zwei „Stopps“ und die Optik zeichnet ohne nennenswerte Fehler.

Chromatische Aberrationen lassen sich jedoch zu einem gewissen Teil auch in der Bildbearbeitung entfernen.

Meiner Erfahrung nach funktionieren Festbrennweiten ab 50 mm Brennweite hervorragend auch bei gering geschlossener Blende: Alles ist knackscharf bis in die Ecken und es gibt keine Säume (Test allerdings mit Crop-Digitalkamera). Bei Weitwinkel-Objektiven wird es dann kritischer.

eine reproduktion eines Gemäldes

Zum Vergleich hatte ich einmal einen Kunstruck abfotografiert. Gerade bei solchen Reproduktionen muss die Objektivqualität sehr hoch sein. Schauen wir uns an, wie mein (nicht gerade billiges) Sigma-Zoom 17-50 mm 1:2.8 EX bei einer Einstellung von 50 mm die Ecken abbildet:

Aufnahme-Test mit Sigma-Zoom

mit Sigma 17-50mm 1:2.8 EX DC OS HSM, abgeblendet auf f/8

Klar: So sehen Randbereiche bei einem Mittelklasse-Zoom-Objektiv aus. Bei einer Festbrennweite erhält man deutlich bessere Ergebnisse, wenn man sich so etwas in der 100%-Ansicht anschaut:

Vergleich mit dem Nikkor 50 mm

mit altem Nikkor 50 mm 1:1.8, abgeblendet auf f/8

Die Vergleichsbilder wurden nicht unterschiedlich bearbeitet! Das alte Nikkor 50 mm AI Objektiv ist ein hervorragendes Objekt für solch eine technische Fotografie, wo es auf Randschärfe ankommt und wo man Verzerrungen an den Bildrändern vermeiden möchte. Auch hier jedoch: Mein Test wurde mit einer Crop-Kamera (Nikon D7100) durchgeführt. Ich weiß nicht. wie es sich hier beim Vollformat verhält.

Zonenfokus: Legen Sie sich Schärfebereiche manuell fest!

Zonenfokus einstellenFokussieren nach Zonen: Arbeitet man mit Blende 8 so stellt man an den hierfür relevanten (roten) Strichen die Meterangaben gegenüber, welche man noch als scharf abgebildet haben möchte (für Blende 11 gelten die gelben Striche usw.). Bei f/8 wird bei Blende 8 bei diesem Objektiv (28 mm) alles zwischen ca. 1,4 m und 5 Meter scharf abgebildet werden. Diese Angaben beziehen sich immer auf das Vollformat. Bei Crop-Sensoren (DX-Format) wird die Schärfentiefe noch etwas höher sein. Ich nutze bei meiner D200 dennoch diese Werte und zwar als „konservative“ Werte.

Ich möchte an dieser Stelle einen Punkt ansprechen, der in Zeiten von Autofokus offenbar kaum noch Verwengung findet (aber nie unwichtig geworden ist!). Es geht darum, dass man sich mit der Blende und der manuellen Fokussierung ganz spezifisch Schärfebereiche aussuchen kann, bei denen eben entsprechende Elemente im Bild scharf abgebildet sind. Diese (simple aber ebenso effektive) Technik nennt man Zonenfokus. Ein Beispiel: Bei meinem Nikkor AI 50mm 1:1.8 stelle ich zunächst den Fokus auf z. B. 5 Meter fest ein. Als Blende wähle ich beispielsweise f/11. Nun kann ich an der Skala des Objektives ablesen, von wann (vorne) bis wann (hinten) mein Bild scharf sein wird: nämlich wird nun von ca. 3 Meter bis Unendlich alles scharf abgebildet sein. Eine solche fotografische Vorgenensweise ist essentiell, wenn man bei z. B. Landschaftsaufnahmen keinen aufgequollenen Vordergrund im Bild haben möchte. Achten Sie einmal auf entsprechende Bilder. Das sieht doch nicht schön aus! Dies ist gerade bei Vollformatkameras wie der Nikon D750 oder D800 mit ihren „FX-Chips“ relevant, denn durch den größeren Chip der Vollformatkameras hat man automatisch bei (gleichem Bildwinkel) auch eine geringere Schärfentiefe, da hier grundsätzlich (für den gleichen Bildwinkel) mit längeren Brennweiten gearbeitet werden muss und dann der Abbildungsmaßstab eben größer ist. Genau so verhält es sich natürlich auch im analogen Kleinbild. Bei Digitalkameras mit den kleineren (crop) DX-Sensor dagegen besteht physikalisch bedingt immer eine größere Schärfentiefe (da hier mit kürzeren Brennweiten fotografiert wird) und das Problem taucht hier weniger auf (erst recht, wenn man das Foto später nur in kleinen Formaten [Vorsicht bei dem winzigen Kameramonitor“] betrachtet).

Das neue große Nikon Handbuch: Analog- und Digitalkameras, Objektive und sonstiges Zubehör. 3., stark erweiterte Auflage.

Das große Nikon Handbuch beinhaltet 1400 Abbildungen auf über 520 Seiten! Hier wird fast jedes Zubehörteil und jede Kamera von Nikon behandelt (aktuelle Digitalkameras jedoch nicht). Ein 2kg schweres Nachschlagewerk für alle Nikon-Fans. Diese ausführliche Enzyklopädie erhalten Sie auf Amazon.

Auf Amazon ansehen
Werbung

Es gibt ein sehr schönes Tool, mit welchem man sich für jede gewünschte „Schärfenzone“ die Einstellungen für die jeweils benutzte Kamera (bzw. für die Größe ihres Sensors) ausgeben und auch ausdrucken kann: Schärfentiefe-Rechner von Erik Krause. Die Schärfentiefe wird im Angelsächsischen übrigens auch mit „DOF“ abgekürzt (Depth of Field). So lassen sich viel feiner strukturierte Listen für die jeweiligen Objektive anlegen als es die kleinen Skalen anzeigen können. Einen solchen Rechner gibt es übrigens auch für das „Smartphone“: entweder für Android in den kostenlosen „Photo Tools“ enthalten, welche ich hier ausführlich vorstelle: Nützliche Apps für den Fotografen oder für das Iphone. So erspart man sich die Zettelwirtschaft in der Fototasche. Mir persönlich sind letztere aber lieber.

Nachtrag: Mittlerweile habe ich einen sehr ausführlichen Artikel über die sogenannte Hyperfokaldistanz bzw. den Zonenfokus geschrieben.

Sie sehen: Das Verwenden der alten AI-Objektive hat gerade in der Landschaftsfotografie einen Sinn, denn dort hat man Zeit und Muße. Aber auch in Situationen, in denen ein Autofokus kein direktes Ziel zum Fokussieren haben wird, bzw. wenn man blind aus der „Hüfte“ fotografieren muss („Street“ und Nachtaufnahmen), würde sich diese Zonenfokus-Arbeitsweise anbieten. So können Sie durchaus bestimmen, dass alles im Bild von z. B. 2 bis 6 Metern scharf abgebildet werden- bzw. dass die Schärfe nach diesen sechs Metern wieder abfallen soll.

Ich fotografiere seit jeher nach diesem Prinzip, nicht nur mit meiner Großformatkamera. Bei Landschaftsbildern definiere ich am Objektiv eine absolute Schärfentiefe vom Bildanfang bis zum Bildende (Unendlich). So etwas kann ein Autofokus-System nicht. Denn der Autofokus-Mechanismus kann ja niemals wissen, dass zum Beispiel drei diagonal angeordnete Kegel sowie der Vordergrund scharf abgebildet- die Unschärfe aber direkt nach dem letzten Kegel beginnen soll. Ein 3-Kegel-Motivprogramm besitzt – meines Wissens nach – keine Digitalkamera.

Alte Nikon AI / AIS Objektive kaufen

Ich schätze, der beste Marktplatz für die alten „analogen“ AI bzw. AIS Objektive von Nikon ist Ebay. Ich habe alle meine Objektive bei Ebay gekauft und bin damit bisher immer gut gefahren. Achten Sie darauf, dass Sie versehentlich nicht ein „Non-AI-Objektiv“ kaufen. Diese erkennt man an der fehlenden „Mini-Blendenskala“ bzw. am fehlenden Blendenmitnehmer am Bajonett (damit meine ich nicht die Hasenohren). Nikon AI- / AIS-Objektive bei Ebay.

Benutzen Sie an Ihrer Nikon DSLR ebenfalls die alten Ai / Ai-S-Nikkore?

Artikeldatum: 28.12.2014 / letzte Änderung: 2. November 2019

Werbung

Momentchen – Es gibt hier noch mehr interessante Artikel:

Tom | am 20. August 2019

Hallo, zuerst muss man herausfinden, ob die Objektive „AI-Objektive“ sind. Dies erkennt man daran, ob sie ganz hinten winzige Blendenzahlen kurz vor dem Bajonett aufgedruckt haben und / oder daran, ob der hinterste Ring die Aussparung hat, wie auf diesem Bild erkenntlich:
Aussparung AI-Objektiv

Als nächstes ruft man diese Tabelle (englisch) auf und schaut, welche Kamera AI-Objektive unterstützt bzw. prüft, ob die eigene unterstützt wird (meist sind es die Semipro- oder Pro-Nikon-DSLRs).

Manche Nikon DSLR-Kameras unterstützen auch ganz alte Objektive ohne AI. Dies geht aus der Tabelle hervor. Allerdings weiß ich nicht, was viele anderen Angaben dort („G“, „VR“) bedeuten. Ich hatte mich bisher immer an AI oder Non-AI orientiert.

Ich weiß nicht, ob deine Objektive bereits diese „AI-Aussparung“ haben. Denn es gab von einigen Typen wohl auch verschiedene Versionen. Zudem kann man die besagte Aussparung auch mit einer Feile selbst anfertigen (lassen).

Im einfachsten Fall nimmt man einfach das Objektiv und schaut, ob es sich ohne Gewalt ansetzen lässt. Dies geht häufig. Aber keine Gewalt! Bei Schwierigkeiten lieber sein lassen. Nun verstellt man die Blende am Objektiv und schaut, ob dies die Kamera (Display) realisiert. Tut sie dies, ist es min. ein AI-Objektiv, sofern die Kamera einen mechanischen Blendenmitnehmer hat (Nocke außen am Bajonett). Jetzt muss man im Kameramenü nur noch die Anfangsblende des jeweils aufgesetzten Objektivs einstellen (sofern eben von der DSLR unterstützt), damit der interne Belichtungsmesser korrekte Werte ausgibt.

Lässt sich das Objektiv ohne Druck ansetzen, aber es wird die Blende nicht an die Kamera übertragen, dann kann man damit durchaus fotografieren. Aber dies ginge nur im manuellen Modus, da der interne Belichtungsmesser ja nicht weiß, welche Blende vorne eingestellt ist.

Viele Grüße!

Thomas Stangier | am 20. August 2019

Hallo Zusammen,

kann mir jemand verraten, ob ich die folgenden Objektive
Nikkor – S Auto 1:1,4 f=50 mm von Nikon Seriennummer : 1226330
Zoom Nikkor C Auto f 1:3,5 f=43 ~86 mm Seriennummer: 614001
Vivitar 24 mm 1:28 Auto Wide-Angel Seriennummer: 37807565

an einer Nikon Digitalkamera verwenden kann ?
Ohne diese nochmal umzubauen ??
Wenn ja an welcher ??

Vielen Dank vorab für eure Mühen
Thomas

Tom | am 14. Juni 2019

Hallo Wolfgang, vielen Dank für den Hinweis! Ich habe den Artikel etwas korrigiert.

wolfgang | am 14. Juni 2019

Hallo Nikonfreunde,
Das neue DSLR-Modell D7500 ist in Bezug auf Verwendung alter Objektive ein Rückschritt.
Warum. Es besitzt keinen Blendenmitnehmer und im Menü keine Eintragmöglichkeit für man. Objektive. Bei horst-schneider.eu ist dieser Punkt falsch aufgelistet. Sie hier besser bei Ken Rockwell (engl.) der für die D7500 eine separate Zeile in der Kompitibilität-Aufstellung führt.
gruß aus solingen wb

Tom | am 6. April 2019

Hallo Laurenz, ein dickes Lob an dich zurück für die Vorstellung dieses alten Zoom-Objektives! Die Sache hat für mich nur einen Haken: Ich fotografiere leider nahezu nie mit Teleobjektiven. Schade eigentlich. Denn die von dir vorgestellte Leistung klingt sehr verlockend und die Gebrauchtpreise scheinen ja noch sehr moderat zu sein.

Viele Grüße zurück!

Laurenz | am 5. April 2019

Das ist jetzt schon eine Weile her, daß ich etwas über alte Nikkore geschrieben habe; es war am 17. Dezember 2018.

Den oben erwähnten Nikkor habe ich mir doch nicht besorgt, dafür aber etwas ganz feines: einen Zoom-Nikkor 80-200 mm 1:4.5, ein Schiebezoom-Objektiv. Manche sagen, daß dieses Objektiv in der Klasse der 80-200er Zooms das beste Zoomobjektiv aller Zeiten sei. Es ist an der charakteristischen Antistreulichtblende an der Objektivrückseite zu erkennen. Es stammt aus dem Jahre 1977. Ken Rockwell lobt es in den allerhöchsten Tönen. Gut, man muß Ken jetzt nicht als das Maß aller Dinge sehen, aber in diesem Falle hat er recht: Dieses „Altglas“ ist absolute Spitzenklasse. Ich habe einige Zoom-Nikkore, auch moderne VR II-Linsen mit schnellen und leisen Ultraschallmotoren. Teure Objektive, die sich nirgendwo in der Profiliga verstecken müssen.

Aber ich gebe es zu: Dieses Zoomobjektiv aus den 70ern schlägt sie alle, es ist unfaßbar. Es gibt auch heute noch Berufsfotografen, die von dieser Linse schwärmen und berichten, daß sie sich das damals nicht leisten konnten, weil sie einfach zu teuer war. Das kann ich nachvollziehen: Satte, mild leuchtende, aber nicht grelle Farben und knallscharfe Bilder. Schade, daß ich hier kein Beispielbild anfügen kann: Eine Aufnahme in der Dämmerung im Wald. Man hält es nicht für möglich, daß diese Bilderserie mit einem Nikkor aus dem Jahre 1977 aufgenommen wurde. „An einer D3x?“, wurde ich gefragt. Ja, an einer D3x. An meine D300 paßt es ebensogut und erzeugt auch mit deren 12,3 MP-Sensor atemberaubende Bilder.
Und mit dem 24 MP-Vollformatsensor? Natürlich ebenso, denn für solche Auflösungen wurden diese Objektive einst konzipiert. Profilinsen, die jeder modernen DSLR gut zu Gesicht stehen, finde ich. 🙂

Dieser AI-Nikkor 80-200 mm 1:4.5 ist ständiger Bestandteil meiner Ausrüstung und befindet sich immer(!) im Rucksack – neben einem 28-80er und dem legendären AF-S 14-24 1:2.8 Ultraweitwinkel. Von diesen dreien liefert es die mit Abstand beste Bildqualität.

Viele Grüße
Laurenz

Tom | am 26. Februar 2019

Hallo! Hier weiß ich leider auch nicht weiter. Bei meiner Nikon D7100 geht alles problemlos: das manuelle Objektiv (Nikkor 28 mm 1:3.5) angeschraubt, die Daten (Brennweite und kleinste Blende) im Menü eingetragen bzw. ausgewählt, sicherheitshalber an der Kamera den Autofokus abgeschaltet und dann kann ich sowohl die Spotmessung, mittenbetont als auch die Matrix-Messmethode nutzen (die verschiedenen Modi-Symbole werden angezeigt). Verschiebt man das Kästlein in der Live-View im Modus „A“, sieht man bei der Spotmessung sehr gut, wie die Kamera eine andere Belichtungszeit errechnet, je nach Eigenhelligkeit des anvisierten Motivelementes. Gut: Bei der D700 wird es genau so sein. Aber warum nicht bei der Nikon D750? Ich weiß es leider nicht. Mehr Einstellungen diesbezüglich sind mir nicht bekannt.

Charly R. | am 25. Februar 2019

Hallo, ich habe eine D 750 und möchte das AF NIKKOR 28-105 1:3,5-4,5D
weiter nutzen, wie ich es schon lange mit der guten D 700 gemacht habe.

Leider klappt die Belichtungsmessung nicht, denn im Sucher erscheint nur das Feld für Matrixmessung und ich kann keine mittenbetonte Messung und keine Spotmessung vornehmen.
Im Monitor dagegen erscheint nur ein Minikleines Feld, ich vermute, für die Spotmessung.
In den Einstellungen im oberen Display und auf dem Monitor kann ich zwar die Symbole verändern, aber weiter passiert nichts, außer die o.g. Vorgänge.

In den Exif-Daten werden eigenartigerweise die programmierten Einstellungen angezeigt.
Das gleiche passiert mit dem AF-S NIKKOR 85 mm 1:1,8G

Was tun . . .? Ist guter Rat teuer . . .?

Tom | am 12. Februar 2019

Hallo! Bei meiner Nikon D7100 befindet sich der entsprechende Menüpunkt unter „System“ (Schraubenschlüssel-Symbol) und dann darin unter „Objektivdaten“. Doch manche Nikon DSLRs sind hier eingeschränkt (keine Belichtungsmessung) oder gar nicht kompatibel zu den alten Objektiven. Hier fehlt der Menüpunkt vermutlich einfach. Eine schöne Liste (semi-) kompatibler Kameras gibt es hier:
https://kenrockwell.com/nikon/compatibility-lens.htm#dslr (englisch).

Sicherlich werden die hier eingegebenen Werte auch in die Exifs geschrieben. So genau weiß ich es aber nicht. Denn dies ist ja auch nicht wichtig.
Wichtig sind diese Eingaben aber für eine korrekte Belichtungsmessung (auch für die Matrix-Messmethode nutzbar). Denn die Digitalkamera (bzw. deren Belichtungsmesser) muss ja wissen, welche Blende (welcher Wert) nun vorne am mechanischen Objektiv eingestellt ist bzw. welche größte Blende (kleinster Wert) es besitzt. Dies kann elektronisch nicht ausgelesen werden wie bei modernen „digitalen“ Objektiven, sondern man muss dies einmalig von Hand in die Datenbank schreiben und bei jedem Objektivwechsel umstellen.

Beispiel: Ich habe ja das Nikkor 50 mm 1:1.8. Die Brennweite ist nicht so wichtig. Aber eben diese Anfangsblende (1.8) muss ich im Menü eintragen. Nun öffne ich die Blende auf die 1.8 und siehe da: Dies wird mir im Display der Kamera nun auch so angezeigt. Der integrierte Belichtungsmesser berücksichtigt diese Variabel nun korrekt zur Belichtungsmessung. Schließe ich das Objektiv auf z. B. Blende 8, so wird auch dies nun korrekt in der Elektronik (bzw. auf dem Display) verbucht. Die Kamera ist so clever und merkt dann, um wie viele „Stopps“ abgeblendet wird. Dies wurde bei meinen „analogen“ Objektiven dann immer auch korrekt im Display angezeigt.

Wer die Belichtung rein manuell (z. B. mit einem Handbelichtungsmesser) misst bzw. die Kamera auch im manuellen Modus fährt, benötigt solche Einträge im Menü dann theoretisch nicht.

Und: Setze ich wieder das moderne Autofokus-Objektiv mit elektronischer „Werte-Übertragung“ an meine Kamera, dann berücksichtigt sie dieses automatisch. Die manuell eingetragenen Werte werden dann ignoriert.

Was ich nicht weiß: Wie verhält es sich bei alten Zoomobjektiven, deren Lichtstärke sich beim „Zoomen“ ändert? Da ich so einen Zoom nicht habe / nutze, kann ich hierzu leider nichts sagen.

Christian | am 11. Februar 2019

Auch ich habe noch schöne alte Objektive, die ich an der D 7500 anmelden wollte, kann aber den Menüpunkt nicht finden, wo ich das Objektiv für die Exif-Daten eintragen kann. Muss man das überhaupt?

Sven K. | am 30. Januar 2019

Hallo, an meiner D700 konnte ich mit den guten alten Nikkoren

F1.8/50 Pancake
f2.5/105 AIS
f2.8/105 AIS Micro
f3.5/135 AIS

stets super Aufnahmen hinbekommen, meist f5.6 bis f8. Jetzt mit einer D850 auch, aber:
hohe Auflösung verlangt doch viel früher nach einem Stativ! Zumindest, wenn die Lichtverhältnisse nicht gar so gut sind und die Iso-Werte nicht höher als 1600, 3200 gehen sollen. Die Farben sind doch irgendwie anders/besser als die neuen AFS-Objektive. Dafür sind die Neuen über weitere Blendenbereiche gut nutzbar, auch die CAs sind viel geringer.

Tom | am 22. Dezember 2018

Grüße Laurenz und danke für den Kommentar!
Im Punkt Auflösung bin ich mir selbst auch nicht sicher. Ich habe jedoch getestet, dass es bei „analogen Objektiven“ bei der Verwendung an Digitalkameras zu Störungen kommen kann, wenn man bei Offenblende fotografiert. Hier hatte ich dies an einer Vollformatkamera mit dem Nikon-Shift 35 mm getestet:
Test des analogen Nikon-Objektives an der Digitalkamera
Wie man sieht, wird erst abgeblendet eine ordentliche Auflösung erreicht. Wie dies technisch vernünftig zu erklären ist, weiß ich leider auch nicht. Abgeblendet arbeite ich aber weiterhin sehr gerne mit meinen alten Objektiven aus Metall an der DSLR. Besonders schätze ich hier die Skalen zum schnellen Einstellen des „Zonenfokus“, um sehr einfach eine bestimmte „Schärfeebene“ legen zu können. Ich muss hierbei auch sagen: Nach 20 Jahren Fotografie ist der Punkt Auflösung bei mir immer mehr in den Hintergrund gerückt. Das ständige Denken daran macht etwas müde und lenkt vom Fotografieren ab. Gerade bei Landschaftsfotografien oder Porträts reichen auch ältere Digitalkameras mit „wenig Megapixel“ für größere Drucke aus.

Laurenz | am 17. Dezember 2018

Guten Morgen und ein dickes Lob für diesen aufschlußreichen Artikel. Sagenhaft! 🙂

Nicht, daß ich die Kollegen (meistens sind es ja Männer) in Grund und Boden kritisieren möchte – aber wenn man sich auf die Suche nach guten(!) Artikeln über die Fotografie begibt, tauchen meist erst einmal etliche Beiträge über Bildbearbeitungsprogramme und Workflows in Lightroom und Photoshop auf. Wie wohltuend dagegen hier dieser Artikel! Er erfordert Mitdenken und eine gewisse Liebe zu Zahlen im Sinne von (geometrischen) Berechnungen… 🙂

Ich bin zwar jetzt kein hauptberuflicher Fotograf (sprich: meine Heizungsrechnung bezahle ich nicht mit der Fotografie), aber dennoch schon sehr lange und zeitintensiv mit der Kamera unterwegs. 27 Jahre lang analog, seit einigen Jahren digital: in der freien Natur.

Und dort mit einer Nikon D3x und (immer noch) D300. Ich kann das, was hier über die alten Nikkore geschrieben wird, nur unterstreichen: Es lohnt sich.

Eines verstehe ich ich bei vielen Diskussionen im Netz allerdings nicht: Es wird fast an jeder Ecke darauf verwiesen, daß alte Objektive für die hohen Sensorauflösungen moderner Kameras nicht ausgelegt seien. Irgendwo habe ich kürzlich gelesen, daß z.B. die Auflösung eines Fuji Velvia ISO 50 Diafilms einer (theoretischen) Sensorauflösung von rund 87 Mpix entspräche – im Kleinbildformat! Das ist selbst heute im Jahre 2018 bei Vollformatkameras wie z.B. der neuen D850 technisch völlig unmöglich.

Warum also sollen die alten Objektive dann für moderne DSLR nicht geeignet sein? Das ist ja wohl nichts anderes als Marketing, denn die Hersteller wollen logischerweise ihre neuen Produkte absetzen, was ja auch in Ordnung ist. Nur sollte man nicht alles glauben, was die sogenannte „Fachwelt“ von sich gibt. Ich habe kürzlich mit einem alten, geliehenen Nikkor 18mm-Weitwinkel an meiner D3x ein paar Landschaftsaufnahmen gemacht; Hyperfokaldistanz bei f/9 berechnet, Fokus laut Tabelle am Objektiv manuell eingestellt – und knackscharfe, satte Aufnahmen gemacht: Gegenlicht, mit ND-3 Filter.

Die genaue Objektivbezeichnung ist mir leider schon wieder entfallen, ich muß meinen Bekannten unbedingt daraufhin ansprechen, denn diesen Nikkor besorge ich mir auch. Und das wird dann auch nicht das letzte AI-S Objektiv sein.

Viele Grüße!

Michael | am 6. Dezember 2017

Ich benutze folgende manuelle Nikkore an meinen D750 und D700:
f3,5 / 16
f2,0 / 24
f2,0 / 28
f2,0 / 35
f1,4 / 50
f3,5 / 55 micro
f2,0 85 und
f2,8 / 180
Das Arbeiten mit diesen tollen Teilen ist sowohl haptisch als auch bei der Fotoqualität ein Erlebnis und geschieht viel bewußter. Wenn man ein wenig geübt hat, geht das auch nicht wesentlich langsamer als mit AF-Objektiven. Manchmal kann ich diese Zoomisten mit ihren Plastikteilen nur milde belächeln. …. Sicher denken die ähnlich, wenn die mich sehen, wissen aber nicht, welche Schätze ich da nutze….. Natürlich nur persönliche Meinung und ein Stück weit Liebhaberei.

Peter | am 30. April 2016

Ich benutze meine alten Objektive von Nikon F3t die ich immer noch nutze an meiner Sony A7rII ohne Probleme mit Adapter durch das Focus Peaking von der A7RII im Sucher ist das manuelle fokussieren ein Kinderspiel geworden. Ich finde die spiegel lose Sony A7 Baureihe am besten für alle alten und neue Objektive ob von Canon Sony Nikon gibt es gute Adapter und der IS im Gehäuse funktioniert bestens mit den alten Linsen.
Gruß Peter

Norbert Michalke | am 19. Juni 2015

Hallo, hier gibts noch viel zum weiterlesen zu diesem Thema: http://nikonclassics-michalke.de/blog/?cat=63
viele Grüße,
Norbert Michalke

Pupsi | am 2. März 2015

Ich machs so wie du: seit 20 Jahren Nikon. Meine alten Objektive habe ich nie weggeben – die passen ja auch an die Digtalkamera.

Reflexionen und Spiegelungen vermeiden: Blitzen mit Polfilter | am 3. Februar 2015

[…] Jene muss im Nachhinein freilich wieder korrigiert werden. Ich arbeite daher am liebsten mit meinen alten Festbrennweiten, die man bei Nikon ja auch ohne Adapter an den DSLRs nutzen kann. Da dreht sich nichts mit. Der […]

Tom | am 29. Dezember 2014

Hi! An die Nikon D750 passen alle Ai- sowie die Ai-S Nikkore. Matrixmessung ist auch möglich (wie bei meiner D200). Wahrscheinlich musst du dann auch im Kameramenü die Objektivdaten angeben (Brennweite / Lichtstärke bzw. kleinste Blende), da ansonsten keine Matrixmessung möglich ist. Bei meiner D200 muss ich dies tun, da die „analogen“ Objektive dies der Kamera ja nicht automatisch mitteilen können. Die ganz alten Non-Ai-Objektive passen aber nicht! Diese kann man umbauen (man muss ein Stück vom hinteren teil ausfeilen).
Nein, kein Fotostudio 🙂 Ich mach die Bilder einfach mit einem Aufsteckblitz, den ich gegen eine weiße Wand richte! Ganz einfach. Schau mal hier: http://www.blitz-fotografie.de/techniken/ebay-fotos/

Micha | am 29. Dezember 2014

Hallo und danke für die Hinweise. Ich schau im Moment auch nach älteren „billigen“ Metallobjektiven für meine D750. Passen die auch an meine Kamera? Ich möchte mir erstmal nicht die teuren Original-Objektive kaufen. Und nochwas: Wie machst du die Bilder deiner Kameras? Hast du ein kleines Fotostudio mit Lampen? Die sehen so „besonders“ aus.


Haben Sie / hast Du Fragen, Anmerkungen, Kritik zu diesem Beitrag?

Kommentar

(Kommentare werden manuell freigeschaltet bzw. erscheinen nicht sofort, um Spam vorzubeugen.)

Der Autor dieser Seiten ist Thomas.
Mit dem Absenden dieses Formulars akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung dieser Internetseite.